Das Abteufen von Bohrungen ist seit jeher eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit. Sie sorgen in der Regel für die lebenswichtige Versorgung der Menschen und ihrer Umwelt mit sauberem Wasser. Erfahrung, moderne Technik, bestens geschultes Personal und ein von Vertrauen geprägtes Zusammenspiel zwischen Fachfirmen, Bauleitern und Auftraggebern sind die wesentlichen Voraussetzungen für den Erfolg und damit die Zufriedenheit des Kunden.
E+M ist ein geschätzter Partner, ob für die Wassererschließung von Kommunen, Bädern, Industrie oder für Forschungsbohrungen und Baugrunduntersuchungen. Dabei ist Erfahrung und Fachwissen eine Grundvoraussetzung, auch schwierigste Bohr- und Brunnenausbauprobleme zu lösen. Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung verfügen wir über diese Kompetenz - zum Nutzen unserer Kunden.
Das Lebensmittel Nummer 1 ist auch unsere Nummer 1. Die Erschließung von Wasservorkommen – sei es „normales“ Grundwasser, wertvolles Mineralwasser oder Wasser für geothermische Anlagen – ist eine unserer Kernkompetenzen.
Bohrverfahren
Lufthebebohrungen: Das auf dem Prinzip der Mammutpumpe basierende Verfahren ist die klassische Technik für den Brunnenbau. Mithilfe eingepresster Luft wird hier das Bohrgut mitsamt des Bohrspülwassers aus dem Bohrloch abtransportiert. Die E+M Technik ermöglicht in Fest- und Lockergestein Bohrtiefen von 50 m, 100 m oder 200 m und tiefer. Die Brunnen sind mit Ausbaudurchmessern von 200 – 500 mm (DN 200 - DN 500) ausführbar.
Spülbohrungen (Rotary-Bohrungen): Funktionales Kennzeichen ist hier der Spülflüssigkeitskreislauf, der kontinuierlich das Bohrgut nach oben befördert. Diese Technik eignet sich für Bohrungen im Fest- und Lockergestein.
Flachbohrungen mit großen Durchmessern: Hierbei handelt es sich um Bohrungen mit einem Durchmesser von bis zu 1.800 mm im Lockergestein. Sie werden als Trockenbohrungen mit stabilisierenden Rohren durchgeführt.
Erdwärmesondenbohrungen: Zur Nutzbarmachung von Erdwärme im Zusammenhang mit der Installation von geothermischen Anlagen werden Bohrungen von 50 m bis 200 m Tiefe zur Installation der Erdwärmesonden durchgeführt.
Kernbohrungen: Für die Beschreibung und geotechnische Beurteilung von Untergrundverhältnissen, die Erstellung eines Untergrundmodells, für Standsicherheits- und Setzungsberechnungen, die geotechnische Dokumentation u. ä. sind Kernbohrungen als Trockenbohrungen mit intaktem und unverfälschtem Bohrkern das richtige Verfahren.
Hammerbohrungen: Hammerbohrungen mit einem Bohrhammer am Bohrgestänge ermöglichen den zügigen Vortrieb auch im Festgestein. Diese Technik, die z. B. für Grundwassergütemessstellen zum Einsatz kommt, kann mit einem Spülbohrverfahren (Lufthebebohrung) kombiniert werden.
Trockenbohrungen: Neben den bereits dargestellten Trockenbohrverfahren führt E+M Trockenbohrungen auch als Greiferbohrungen und Seilschlagbohrungen im Fest- und Lockergestein durch.
Das Beherrschen von Bohraufgaben mit besonderen Anforderungen gehört zu den besonderen Leistungsmerkmalen der E+M. Ein Beispiel ist die Tiefbohrung mit Preventer- und Schließanlagentechnik. Hierbei handelt es sich um Spezialbohrungen bis in Tiefen von 2.000 m, z. B. Schrägbohrungen, abgelenkte Bohrungen oder gerichtetes Bohren für Geothermie und Bergtechnik, die durch unter Druck stehende Bodenformationen (bspw. aufgrund von Gaseinschlüssen) führen. Die Preventer- und Schließanlagentechnik stellt sicher, dass das unter Druck stehende Medium nicht unkontrolliert aus dem Bohrbereich austritt
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